Man muss nicht erst hinfallen, um wieder aufstehen zu müssen, stolpern reicht….
Willkommen auf meiner Seite!
Eigentlich beginnt meine Geschichte schon in der 7. Klasse.
Im Biologieunterricht haben wir über Zellen gesprochen. Darüber, was in ihnen passiert, wie sie miteinander kommunizieren und wie aus unvorstellbar vielen einzelnen Vorgängen dieses Wunderwerk entsteht, das wir jeden Tag ganz selbstverständlich mit uns herumtragen: unser Körper.
Mich hat das elektrisiert. Und diese Begeisterung hat mich nie wieder losgelassen.
Es klingt vielleicht ein bisschen pathetisch, aber mich fasziniert bis heute kaum etwas so sehr wie der Mensch. Unser Körper. Unsere Zellen. Unser Gehirn. Unser Nervensystem. Und all diese unglaublichen Zusammenhänge, die dafür sorgen, dass wir funktionieren, fühlen, denken, regenerieren und leben.
Viele Jahre später bekam dieses Interesse eine völlig andere Bedeutung.
Kurz nachdem Mike und ich uns kennengelernt hatten, bekam er die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs. Bereits gestreut.
Plötzlich war Gesundheit nicht mehr etwas, über das ich einfach nur mehr wissen wollte.
Plötzlich ging es um alles.
Um seinen Körper. Um Kraft. Um Ernährung. Um Regeneration. Um Angst und Hoffnung. Und immer wieder um die Frage: Was können wir selbst tun?
Diese Frage hat mich seitdem nicht mehr losgelassen.
Sie hat mich tiefer in Gesundheitspsychologie, Psychoneuroimmunologie, Ernährung und Zellgesundheit geführt und schließlich zu Epigenetik, Healthy Aging und DNA Gesundheit.
Nicht, weil ich glaube, dass wir alles beeinflussen können. Das können wir nicht.
Und auch unsere Geschichte ist kein Beweis für ein Patentrezept.
Mike ist heute nicht krebsfrei. Wir sind auf dem Weg.
Aber ich glaube zutiefst daran, dass es einen Unterschied macht, ob wir unseren Körper einfach als selbstverständlich hinnehmen oder anfangen, ihn zu verstehen.
Was braucht er?
Was tut ihm gut?
Was vielleicht nicht?
Und welche kleinen Stellschrauben können wir selbst verändern?
Das einzige Kapital, das wir wirklich haben, ist unser Körper.
Und genau deshalb möchte ich Menschen zeigen, wie unglaublich viel es über ihn zu entdecken gibt.
ch wollte immer mehr verstehen.
Was passiert in unserem Körper? Warum reagieren Menschen so unterschiedlich? Warum tut dem einen etwas gut, während es für den anderen überhaupt nicht passt? Welche Rolle spielen Stress, Ernährung, Bewegung, Schlaf und unser Nervensystem? Und was können wir selbst beeinflussen?
Aus diesen Fragen wurde über die Jahre immer mehr Wissen.
Gesundheitspsychologie, Psychoneuroimmunologie, Ernährung und Zellgesundheit waren wichtige Stationen auf meinem Weg. Es folgten meine Ausbildungen in Epigenetik, Healthy Aging und DNA Gesundheit.
Und je mehr ich lerne, desto spannender finde ich den Menschen.
Heute verbinde ich all diese Bereiche miteinander: in meinen Vorträgen, bei ROBINSON, in Retreats und in meiner Arbeit mit DNA und Epigenetik.
Dabei geht es mir nie darum, Gesundheit perfekt zu machen.
Ich möchte verstehen, was ein Mensch ganz individuell braucht. Was ihm guttut. Was vielleicht nicht. Und welche kleinen Stellschrauben für seinen Körper die richtigen sein können.
Denn genau das ist mein Weg geworden:
Wissen verstehen. Zusammenhänge erkennen. Und daraus etwas machen, das im echten Leben funktioniert.
Ich möchte, dass Menschen ihren Körper besser verstehen.
Nicht erst dann, wenn er Hilfe braucht. Sondern vorher.
Und ich möchte die Möglichkeiten nutzen, die uns heute zur Verfügung stehen und die mich selbst unglaublich faszinieren: ganz unkompliziert über eine Testung direkt an der Basis hinzuschauen. Auf die DNA. Auf epigenetische Marker. Auf das, was jeder einzelne Mensch ganz individuell mitbringt.
Nicht raten, was vielleicht guttun könnte. Sondern genauer hinschauen: Wo liegen die eigenen Stärken? Wo gibt es Herausforderungen? Was braucht dieser eine Körper möglicherweise mehr? Und was vielleicht gar nicht?
Messen statt raten.
Für mich ist das eine unglaubliche Möglichkeit. Und genau diese möchte ich nutzen und vor allem multiplizieren. Ich möchte dieses Wissen zu möglichst vielen Menschen bringen und verständlich machen, was wir daraus für unseren Alltag mitnehmen können.
Denn Gesundheit bedeutet für mich nicht, alles richtig machen zu müssen.
Kein Dogma. Keine Perfektion. Kein erhobener Zeigefinger.
Ich möchte Menschen nicht sagen, wie sie leben sollen. Ich möchte ihnen zeigen, was sie selbst für sich tun können.
Mit Wissen. Mit Ernährung. Mit Bewegung. Mit Regeneration. Und unbedingt auch mit Lebensfreude.
Denn wenn wir heute die Möglichkeit haben, unseren eigenen Körper so viel genauer kennenzulernen – warum sollten wir sie nicht nutzen?
Nicht nach Schema F. Sondern so individuell wie Du.