Warst Du schon mal ganz benommen von einer Situation oder einer Gelegenheit oder einem Moment?
Ich wünsche Dir dieses Gefühl von ganzem Herzen.
Ich suche und ringe seit Tagen nach Worten, um beschreiben zu können, wie dieser ROBINSON in Soma Bay in Ägypten für mich ist. Was dieser Ort, diese Menschen, diese Begegnungen, diese Atmosphäre mit mir machen.
Und ich habe das Gefühl, dass jedes Wort, das ich suche und dann gegebenenfalls auch finde, das, was es wirklich ist, schmälert.
Das klingt jetzt sehr, sehr, vielleicht sogar pathetisch. Und was will ich jetzt damit ausdrücken?
Ja, ich möchte über meinen Aufenthalt im ROBINSON in Soma Bay berichten.
Obwohl mir da die richtigen Worte fehlen. Super Idee! Einen Blogeintrag schreiben, ohne die richtigen Worte zu finden. Aber ich tu mein Bestes!
Ich darf das sein.
Ich darf dieses gar göttliche, köstlichste Essen essen. Ich fang mal bei … ich fang mal irgendwo an.
Ich darf diesen Menschen begegnen. Ich darf dieses türkise Meer bewundern. Badewannenwarm.
Ich darf die ägyptischen Angestellten begrüßen und in den Arm fallen.
Meine geliebte Habibi. Habibi heißt auf Arabisch Schatz. Sie ist eine ägyptische Angestellte, die die Gäste bedient.
Sie sagt immer, ich sei ihre Schwester. Und bei mir fühlt es sich tatsächlich ähnlich an. Wie kann man einen Menschen lieb haben? Eine so herzliche, wunderbare Person. Und sie heißt nicht nur mich, sondern alle so willkommen.
Wir beschenken uns mittlerweile gegenseitig. Und ich habe dieses Mal einen Geldbeutel von ihr bekommen. Selbst gestaltet.
Sie hat mich gebeten, dass sie Fotos bekommt von Katharina, Mike und mir und dann Fotos von Papa und mir. Die habe ich ihr gegeben, ohne zu wissen, was damit geschieht.
Und dann sind diese Fotos auf meinem Geldbeutel.
Wer hat bitte einen Geldbeutel mit seinen Lieblingsfotos? Wer bitte?
Und auch noch als Geschenk.
Und meine Farbe … Salbei.
Habe ich ihr nicht erzählt. Hat sie sich gedacht?
Ich habe geweint vor Glück, vor Dankbarkeit.
Diese ganze Zeit ist so geprägt von Dankbarkeit. Es ist so ein Privileg, da sein zu dürfen und so ganz unterschiedlich zu wirken.
Ich bin da so in meinem Element.
Ob in Aquafit und ich renne da durch diesen Pool wie der tasmanische Teufel. Nein, Witz. Oder doch? Nein, Witz.
Ich habe unendliche Energie und mein Blick auf die Teilnehmer ist unbezahlbar.
Eine Horde Menschen mit grinsendem Gesicht vor mir und alle im Takt und wir fetzen da im Wasser rum.
Leichtigkeit!
Und Spaß im Paradies.
Dann aber meine Yogastunden. Regeneration fürs Nervensystem.
Mir ist so wichtig, dass Menschen zur Ruhe kommen dürfen. Vor allen Dingen im Urlaub.
Nur wenn Du es schaffst, Deinen Ruhemodus zu aktivieren – nennt sich parasympathisches Nervensystem – kann sich Dein Körper sicher fühlen.
Und nur wenn er sich sicher fühlt, beginnt er loszulassen, zu regenerieren und zu reparieren und zu entspannen.
Ja, dann laufen immer und immer wieder Tränen.
Hüftöffner.
Einfach mal zu hören, dass man nichts müssen muss.
Nichts.
Dass es genügt, einfach nur mal zu sein und zu atmen und zu spüren, ohne zu bewerten.
Und dass die Leistung jetzt vielleicht sein könnte, nichts zu leisten.
Das ist Glück in Reinform tatsächlich.
Und dann die Menschen bei meinen Vorträgen.
Dass ich berichten kann. Darf.
Was man an der Basis tun kann, gut für sich zu sorgen und im Einklang mit sich zu leben.
Jeder braucht ganz andere Dinge. An Nährstoffen, an Vitaminen. Jeder Körper geht ganz anders mit verschiedensten Dingen um, sei es Entgiftung oder Entzündungsprozesse.
Was ist mit den Knochen, was ist mit Insulin, mit Salz? Wie viele B Vitamine braucht der Körper? Welche Fettsäuren mag er und mit welchen tut er sich schwer?
Und genau das kann man ja so leicht rausfinden. Ist in der DNA festgeschrieben.
Einmal zu wissen:
Wer bist Du? Was brauchst Du?
Ich bin da so immer im Element. Ich rede mit Händen und Füßen und eigentlich sollten sie immer nur 45 Minuten sein, aber das schaffe ich nie.
Ich bin da so im … Ach Gott!
Ich bin da so bei mir und ich sprühe das so raus. Informationen, wie unser autonomes Nervensystem funktioniert und reagiert. Was macht Cortisol in unserem Körper?
Wie sieht es auf Zellebene aus? Wie funktionieren da die Prozesse? Was ist mit Zellalterung? Was hat es mit diesen ominösen Telomeren auf sich? Was kann ich denn für mich tun?
Nicht das Rad neu erfinden, sondern kleine Stellschrauben betätigen, damit es dem ganzen Organismus gut gehen kann.
Über zwei Wochen da in diesem …
Ich sag’s immer wieder:
Paradies.
Diese Menschen und diese multiplizierte Freude.
Ich fühle mich da so verbunden.
Ich bekomme da so viel Zuspruch und so viel Feedback, dass ich so hochenergetisch wäre, dass ich so immer strahlen würde und dass es eine Freude sei, mir zuzugucken.
Ja.
Ich weiß es doch.
Über allem zu schätzen, dass ich da sein darf.
In Frieden und Freiheit und in diesem unerhörten Luxus.
Wo sollte ich denn strahlen, wenn nicht da?
Auch diese Gespräche mit diesen besonderen Menschen. Ohne zu wissen: Wo kommst Du her? Was arbeitest Du? Diesen ganzen Firlefanz drumrum.
Spielt keine Rolle.
Man unterhält sich über sich.
Und ich darf wieder hin.
Bereits in drei Wochen.
Ja.
Ich bin in Demut dankbar.
Danke an Carina und Konstantin, Sabine und Helmut, Nadine, Andrea, Marion, Maike, Laura, Anna und Frank, natürlich Sara, Feli, Corinna, Mona und Maya, Christoph und Antje, meine geliebte Gina. Jens, der dem Club eine neue Atmosphäre gibt. Maggie und Günther. Nor, meine Habini, Ahmed und all die anderen so wundervollen Menschen. Einfach nur DANKE.